regelmäßig kursiert die information, dass in der tierhaltung eingesetzte antibiotika zu resistenten keimen beim menschen führen. das ist logisch aber nicht ganz nachzuvollziehen. nur bestimmte antibiotische wirkstoffe sind in der tierhaltung erlaubt. sie sind deshalb erlaubt, weil sie zu keinen für den menschen gefährlichen resistenzen führen können. dagegen sind viele andere antibiotischen wirkstoffe nur beim menschen erlaubt, weil man sich nicht über die tiere zusätzliche resistenzen züchten will.
artikel, die vor human-resistenzen warnen und dann sofort auf die antibiotika in der tierhaltung verweisen, kommen aus einem bestimmten ideologischen eck.
tatsächlich, und das gesteht sich auch unser medizinisches system regelmäßig ein, ist das problem rasch an wirksamkeit verlierender medikamente die zu häufige verschreibung u.a. wenn sie sowieso nicht indiziert sind. bei durch viren verursachten erkrankungen sind zb. antibiotika nicht wirksam.
medikamente kosten geld. jeder vernünftige tierhalter wird den einsatz auf ein unbedingtes mindestmaß einschränken. auch fehler in der haltung kann man mit medikamenten nicht ausbügeln. tiere können nun mal genauso erkranken wie menschen. wenn sich eine ganze kindergartengruppe von einem kind eine infektion holt, warum sollte das bei tieren nicht so sein?
in der diskussion wird idr. nur über die veterinär-antibiotika gesprochen. nimmt man aber den gesamten antibiotika-markt her, teilen sich human- und veterinär-antibiotika mengenmäßig etwa zur hälfte. von den veterinär-antibiotika wird ein gewisser anteil für haus- und heim-tiere verwendet. während ausscheidungen von veterinär-antibiotika auf ackerboden ausgebracht werden und dort vom boden biologisch abgebaut werden, gelangen die vom menschen ausgeschiedenen antibiotika idr. in die kläranlage, wo sie kaum abgebaut in den vorfluter gelangen. ob die fische in diesem bereich dann weniger oft erkranken, ist nicht geklärt. dass aber aus dieser zone resistente keime auf den menschen zurückkehren, ist sehr wahrscheinlich.
artikel, die vor human-resistenzen warnen und dann sofort auf die antibiotika in der tierhaltung verweisen, kommen aus einem bestimmten ideologischen eck.
tatsächlich, und das gesteht sich auch unser medizinisches system regelmäßig ein, ist das problem rasch an wirksamkeit verlierender medikamente die zu häufige verschreibung u.a. wenn sie sowieso nicht indiziert sind. bei durch viren verursachten erkrankungen sind zb. antibiotika nicht wirksam.
medikamente kosten geld. jeder vernünftige tierhalter wird den einsatz auf ein unbedingtes mindestmaß einschränken. auch fehler in der haltung kann man mit medikamenten nicht ausbügeln. tiere können nun mal genauso erkranken wie menschen. wenn sich eine ganze kindergartengruppe von einem kind eine infektion holt, warum sollte das bei tieren nicht so sein?
in der diskussion wird idr. nur über die veterinär-antibiotika gesprochen. nimmt man aber den gesamten antibiotika-markt her, teilen sich human- und veterinär-antibiotika mengenmäßig etwa zur hälfte. von den veterinär-antibiotika wird ein gewisser anteil für haus- und heim-tiere verwendet. während ausscheidungen von veterinär-antibiotika auf ackerboden ausgebracht werden und dort vom boden biologisch abgebaut werden, gelangen die vom menschen ausgeschiedenen antibiotika idr. in die kläranlage, wo sie kaum abgebaut in den vorfluter gelangen. ob die fische in diesem bereich dann weniger oft erkranken, ist nicht geklärt. dass aber aus dieser zone resistente keime auf den menschen zurückkehren, ist sehr wahrscheinlich.
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